VermögensPlus Erfahrungen: Abzocke oder seriös?
Traumzinsen per E-Mail, ein Impressum ohne Firma und Druck per Countdown: klassische Warnsignale im Paket.
Unaufgefordert per E-Mail: „8,5 % Festgeld-Zinsen, nur noch 24 Stunden verfügbar.“ Wir haben die Angaben geprüft. Das Impressum nennt keine GmbH, es gibt keine BaFin-Registrierung, und die Domain ist erst wenige Wochen alt. Schon diese drei Punkte genügen für ein deutliches Warnsignal.
Die Warnsignale
- Kein echtes Impressum: Statt Geschäftsführer und Handelsregister findet sich nur eine Postfach-Adresse.
- Unrealistische Zinsen: 8–12 % p.a. für angeblich sicheres Festgeld – am Markt sind derzeit 2–3 % üblich.
- Countdown-Druck: „Nur noch 12 Stunden“ soll schnelle Abschlüsse erzwingen.
- Keine Regulierung: Der Anbieter taucht bei keiner EU-Aufsichtsbehörde auf.
- Warnsignale
- Falsches Impressum, keine Lizenz, Countdown-Masche
- Alternativen
- Tagesgeld bei EU-Banken mit Einlagensicherung
Häufige Fragen
Ist VermögensPlus Abzocke?
Alles spricht dafür: falsches Impressum, keine Lizenz, erfundene Garantie und eine Druckmasche mit Countdown. Wer eingezahlt hat, sollte umgehend handeln.
Warum sind die Zinsen unrealistisch?
Versprochene 8–12 % p.a. bei angeblichem Festgeld liegen weit über dem Marktniveau und lassen sich mit Einlagensicherung nicht seriös abbilden.
Was tun bei bereits getätigter Einzahlung?
Sofort Chargeback bei der Bank einleiten, Strafanzeige stellen und die BaFin-Verbraucherwarnung prüfen.
Über den Autor
Bernd Hammer prüft Anbieter aus Finanzen, KI und Krypto – unabhängig und ohne Provisionen.