Verifizierte ErfahrungenEhrliche Tests zu Finanzen, KI & Krypto
24 unabhängige Tests


Alle Tests lesen
KI & Bots 4 Min. Lesezeit Bewertung: 3,7 / 10

KIvestor Erfahrungen: Abzocke oder seriös?

Hinter dem KI-Marketing steckt ein simpler Sparplan – zu Preisen, die kein Robo-Advisor verlangen würde.

KIvestor im Test – Symbolbild: Hände am Laptop mit Trading-Chart
KIvestor im Check – Symbolbild.

Wir haben KIvestor vier Wochen getestet und 5.000 Euro per Sparplan investiert. Die App ist nett gestaltet, doch der Kern ist ein Standard-ETF-Portfolio aus MSCI World, Emerging Markets und Anleihen. Wer hinter dem Namen eine KI erwartet, die eigenständig Märkte analysiert, wird beim Blick ins Produkt schnell ernüchtert.

Was KIvestor ist – und was nicht

Hinter KIvestor steckt keine künstliche Intelligenz, die Märkte schlägt. Es ist ein Robo-Advisor mit festem ETF-Mix; die „KI“ beschränkt sich im Wesentlichen auf das Rebalancing – und genau das bieten nahezu alle Robo-Advisor. Der Unterschied liegt also nicht in der Technologie, sondern im Preis.

Die Kostenfalle

49 Euro monatlich plus 0,8 Prozent p.a. Vermögensverwaltung. Bei 50.000 Euro summieren sich daraus 49 + 33 = 82 Euro pro Monat. Klassische Robo-Advisor wie Scalable, Trade Republic oder VisualVest kosten 0,1 bis 0,5 Prozent p.a. ohne Monatsgebühr – unterm Strich bleibt KIvestor damit deutlich teurer, ohne einen erkennbaren Mehrwert zu liefern.

Teurer Sparplan im KI-Kostüm. – 3,7 / 10
Warnsignale
KI-Marketing für Standard-Produkt, Monatsgebühr + Vermögensgebühr, Kündigung nur per Post
Alternativen
Scalable Capital, Trade Republic, VisualVest

Häufige Fragen

Ist KIvestor Abzocke?

Die Gebührenpraxis und die Kündigungs-Hürden sind unseriös, auch wenn ein reales Produkt dahintersteht. Von einem klaren Betrugsfall sind wir dennoch entfernt.

Was kostet KIvestor wirklich?

49 Euro monatlich plus 0,8 Prozent p.a. auf das verwaltete Vermögen – zusammen deutlich teurer als klassische Robo-Advisor mit vergleichbarem ETF-Portfolio.

Wie kündigt man?

Nur per Brief oder Post – eine Online-Kündigung ist nicht möglich. Das ist ein unnötiger Zusatzaufwand, der Kunden binden soll.

Bernd Hammer

Über den Autor

Bernd Hammer prüft Anbieter aus Finanzen, KI und Krypto – unabhängig und ohne Provisionen.

Mehr über mich